Oesterreichischer Alpenverein

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Foto: P. Leiter

Wintersport und Wildtiere

29.12.2014   Holzer Gerhard

 

 


Wintertouren in einsam verschneiten Landschaften, abseits vom Rummel der Pisten, werden immer beliebter.

 

Aber die Winterlandschaft wird auch von Wildtieren wie Reh, Gämse, Hirsch oder Alpenschneehuhn bewohnt. Diese müssen im Winter haushälterisch mit ihrer Energie umgehen: Kälte, knappe Nahrung und grosse Schneemengen erschweren das Überleben. Nähert sich ein Schneeschuhwanderer oder ein Tourenskifahrer, müssen die Wildtiere flüchten. Das kostet sie wertvolle Energie. Je öfter sie gestört werden, desto schwerwiegender sind die Folgen: Die Tiere können an Erschöpfung sterben, die Fortpflanzung wird beeinträchtigt und der Nahrungsbedarf steigt. Dadurch kann wiederum der Lebensraum wegen Verbiss an Jungbäumen Schaden nehmen.

 

 

Folgende vier einfachen Regeln, die es zu beachten gilt:

 

  • Beachte Wildruhe- und Wildschutzgebiete: Wildtiere ziehen sich dorthin zurück.
  • Bleibe im Wald auf den markierten Routen und Wegen: So können sich Wildtiere an Wintersportler gewöhnen.
  • Meide Waldränder und schneefreie Flächen: Sie sind die Lieblingsplätze von Wildtieren.
  • Führe Hunde an der Leine, insbesondere im Wald: Wildtiere flüchten vor freilaufenden Hunden.

 

                                                          

                   

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E-Mail: sillian@sektion.alpenverein.at

www.sillian-sued-oeav.at :  Holzer Gerhard  H.G.

 

Panoramabild "Winterlandschaft": OeAV Portal

(Sommerbild "Sextener Dolomiten": Viertler Hannes)

 

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